Project Description

Die Grimme Landmaschinenfabrik steht vor denselben Herausforderungen wie viele andere erfolgreiche mittelständische Unternehmen: Mit einer relativ schlanken Organisation bedient der Maschinenbauer Kunden am gesamten Weltmarkt und benötigt dafür leistungsfähige und ausfallsichere IT-Systeme. Citrix-Technologien ermöglichen dem Unternehmen, seine IT-Strategie genau an die Geschäftsbedürfnisse anzupassen. Das Unternehmen kann heute Applikationen für beliebige Standorte zentral bereitstellen – und sich durch effizientes IT-Management Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Die Firmengeschichte der Grimme Landmaschinenfabrik reicht mehr als 150 Jahre zurück: Im Jahre 1861 wurde im niedersächsischen Damme der Grundstein des heutigen Unternehmens gelegt – vom Urgroßvater des jetzigen Eigentümers Franz Grimme. Die Entwicklung vom dörflichen Schmiedebetrieb zum Spezialisten für Kartoffeltechnik begann in den 1930er Jahren mit der Vorstellung der ersten Kartoffelvollernter. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Unternehmen zum Komplettanbieter in der Kartoffel-, Rüben- und Gemüsetechnik. In über 120 Ländern weltweit kommen die bekannten roten Maschinen von Grimme heute zum Einsatz. Eigene Service- und Vertriebsgesellschaften in England, Irland, USA, Russland, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Polen, China und der Türkei unterstützen die Vertriebspartner vor Ort.

Organisation der Grimme Immer mehr zusätzliche Standorte sind , Ohne eine Zentralisierung der IT würde unser Geschäftskonzept mittlerweile gar nicht mehr funktionieren: Wir können nicht an jedem Ressourcen aufbauen, sondern müssen in der Lage sein, alle wichtigen Systeme zentral von Damme aus zu steuern und bei Bedarf Geschäftsapplikationen sehr “

Expansion lässt sich nur mit Zentralisierung bewältigen

Eine Kernanwendung, die die Mitarbeiter der Landmaschinenfabrik heute an jedem Standort benötigen, ist das ERP-System Microsoft Dynamics AX. Dies war auch die erste Anwendung, die die IT-Abteilung über eine Citrix XenApp-Serverfarm zur Verfügung stellte. „Wir bauten zunächst eine Testumgebung auf, um erste Erfahrungen mit der Citrix-Technologie zu sammeln“, sagt Infrastruktur-Koordinator Oliver Lücker. „Dabei wurde schnell deutlich, dass uns die zentrale Anwendungsbereitstellung enorm beim Rollout des neuen ERP-Systems helfen kann: Installationen und Updates vor Ort auf den Endgeräten entfallen – und Anwender können sehr schnell mit jedem beliebigen Rechner auf die Anwendung zugreifen.“

Um auch sicheren Remote-Zugang zum ERP-System zu ermöglichen, erweiterte das Projektteam die Citrix-Umgebung um eine virtuelle NetScaler Gateway VPX-Appliance. Diese verschlüsselt die Kommunikation zwischen Endgerät und Server und sichert so den Zugriff über das Internet ab. „Gerade der Remote-Zugang sorgte dafür, dass sich immer mehr Benutzergruppen bei uns im Unternehmen für die Citrix-Lösung zu interessieren begannen – von Administratoren und Support-Spezialisten bis hin zu Außendienstmitarbeitern“, berichtet Joachim Tönjes, IT-Architekt und Citrix-Projektleiter bei Grimme.

Gemeinsam mit dem IT-Partner bluecue consulting begann die IT-Organisation daher, die Strategie auszubauen: Ziel war, weitere Kernapplikationen zu zentralisieren, um komplette Benutzer-Desktops über das Rechenzentrum bereitstellen zu können. Über die Citrix XenApp-Umgebung sollten sowohl IT-Arbeitsplätze am Unternehmenshauptsitz in Damme als auch Benutzer an weiteren Standorten im In- und Ausland zentral mit Applikationen versorgt werden.

Shared Desktops in fünf Firmensprachen

„Im ersten Schritt identifizierten wir die wichtigsten Geschäftsanwendungen, die in einem StandardDesktop enthalten sein müssen“, erläutert Joachim Tönjes. „Neben dem ERP-System gehören dazu unter anderem die Microsoft Office-Anwendungen und die 3D-Darstellungssoftware XVL Player.“ Mit Unterstützung der technischen Spezialisten von bluecue consulting erstellte die ITAbteilung dann einen standardisierten „Shared Desktop“ auf Basis von XenApp-Technologie und baute die Infrastruktur auf, um diesen zentral für die Benutzer im Unternehmen bereitzustellen. Je nach Standort erhalten die Benutzer ihren Desktop automatisch in einer der fünf Firmensprachen. Das Desktop Experience-Feature von XenApp sorgt dafür, dass der Shared Desktop den Anwendern optisch dasselbe „Look and Feel“ bietet wie ein lokal installierter Windows 7-Desktop.

„Aus Administratorsicht ist es natürlich eine enorme Erleichterung, dass wir in der CitrixUmgebung Änderungen und Updates nur noch einmal an unserem Master-Image im Rechenzentrum durchführen müssen“, sagt Joachim Tönjes. „Die Anwender an unseren unterschiedlichen Standorten greifen so immer auf einen einheitlichen Basis-Desktop zu.“
Spezialanwendungen, mit denen nur einzelne Mitarbeiter arbeiten, werden als „VM Hosted Apps“ nahtlos in den Shared Desktop eingebunden. Bei diesem Verfahren laufen die Applikationen nicht auf der XenApp-Serverfarm, sondern jeweils auf einer dedizierten virtuellen Maschine im Rechenzentrum. Die IT-Organisation kann so auch Nischenapplikationen zentral zur Verfügung zu stellen – ohne dass Kompatibilitätstests mit anderen Anwendungen auf den XenApp-Servern notwendig sind.

Am Firmenhauptsitz in Damme stellte man zunächst vor allem IT-Arbeitsplätze im Produktions- und Logistikbereich auf das neue Desktop-Konzept um. Vorhandene PCs konnten so durch robuste und wartungsarme Thin Clients ersetzt werden. „Wir profitieren dadurch in vielen Bereichen von höherer Ausfallsicherheit“, sagt Oliver Lücker. „Wenn beispielsweise bisher in unserem Hochregallager ein Rechner an einem der Packplätze ausfiel, benötigten wir einen Tag, um diesen wieder neu aufzusetzen. Heute schließen wir einfach einen neuen Thin Client an – und die Arbeit kann sofort weitergehen.“

Während sich die zentrale Desktop- und Anwendungsbereitstellung am Hauptsitz der Grimme Landmaschinenfabrik nach und nach etabliert, ist die Citrix-Lösung an vielen externen Standorten des Unternehmens bereits nicht mehr wegzudenken: Zwei Drittel der XenApp-Anwender sind heute außerhalb der Firmenzentrale tätig – mehrere Niederlassungen im In- und Ausland beziehen beziehen bereits ihre gesamten Geschäftsapplikationen über das Rechenzentrum in Damme.

CloudBridge optimiert die WAN-Performance und macht das MPLS-Netz überflüssig

Um auch den Anwendern in England, Frankreich und den USA jederzeit optimale Performance Organisation ausführliche Leistungsmessungen durch und verglich das Produkt auch mit den Lösungen von Mitbewerbern. Performance in unseren gerade auch, was die Geschwindigkeit und Optimierungsfunktionen der Lösung beschleunigen zudem viele andere Anwendungen und Protokolle im WAN:Datenverkehr auf “

Aufgrund der überzeugenden Testergebnisse startete das Unternehmen sehr schnell den Rollout der CloudBridge-Appliances in seinen externen Niederlassungen. IT-Leiter Oliver Rahner ist von der strategischen Entscheidung vollkommen überzeugt: „Mit CloudBridge stellen wir sicher, dass die IT-Zentralisierung zu keinen Performance-Einbußen in den Außenstellen führt, und reduzieren gleichzeitig die Kosten für die WAN-Anbindung erheblich. Wir haben unser bestehendes MPLSNetzwerk gekündigt, da wir mit CloudBridge auch über günstigere Leitungen eine hervorragende Leistung erreichen und alle Quality-of-Service-Einstellungen selbst vornehmen können.“

Ausblick: Desktop- und Applikationsbereitstellung der nächsten Generation

Gemeinsam mit den Consultants von bluecue consulting will die IT-Abteilung von Grimme in den nächsten Monaten die Citrix-Infra struktur weiterentwickeln und auf den aktuellsten technologischen Stand bringen. Derzeit testet das Projektteam die neue FlexCast Management Architektur, die Citrix mit XenDesktop 7 eingeführt hat. Diese ermöglicht es, virtuelle Desktops und virtuelle Applikationen über eine zentrale Konsole zu verwalten und bereitzustellen. Mit dem Citrix Director steht außerdem ein leistungsfähiges Werkzeug zur Verfügung, das die Funktionen für Helpdesk, Troubleshooting und Monitoring in einer Management-Oberfläche zusammenführt. „Die ersten Tests mit der neuen Produktgeneration verliefen sehr vielversprechend“, berichtet Joachim Tönjes. „Vor allem die Integration von Citrix EdgeSight-Funktionen in den Citrix Director ist für uns extrem hilfreich: Mit den Daten aus der Netzwerkanalyse und dem System-Monitoring können wir Ur sachen für mögliche Störungen frühzeitig erkennen und proaktiv gegensteuern.“

Mit XenDesktop und der HDX 3D Pro-Technologie von Citrix sollen künftig außerdem auch Benutzer-Desktops von Power-Usern wie zum Beispiel CAD-Entwicklern virtualisiert werden. Ein entsprechen des Pilotprojekt wurde bei Grimme vor kurzem gestartet. „Mit den neuen Citrix-Technologien sind wir in der Lage, die Zentralisierung weiter voranzutreiben und immer mehr Einsatzszenarien abzudecken“, resümiert Oliver Rahner. „Wir können damit Schritt für Schritt eine IT-Strategie um -setzen, die zu unserem relativ komplexen mittelständischen Unternehmen passt wie ein Maßanzug.“

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich in einem unverbindlichen Vorgespräch von unserer Kompetenz und unserer Herangehensweise überzeugen.

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Project Details

  • UnternehmenGrimme Landmaschinenfabrik, Damme
  • ProfilDie Grimme Landmaschinenfabrik ist Weltmarktführer im Bereich Kartoffeltechnik. Ganz gleich, ob es um das Separieren, Legen, Pflegen, Ernten oder Lagern von Kartoffeln geht, die markante rote Farbe der Maschinen von Grimme steht seit Jahrzehnten für höchste Qualität und Leistung. Vor 150 Jahren entstand im niedersächsischen Damme die Keimzelle des Unternehmens. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Grimme zum Komplettanbieter in der Kartoffel-, Rüben- und Gemüsetechnik. In über 120 Ländern weltweit kommen die bekannten roten Maschinen heute zum Einsatz. Eigene Service- und Vertriebsgesellschaften in England, Irland, USA, Russland, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Polen, China und der Türkei unterstützen die Vertriebspartner vor Ort.